Der südliche Teil des Doppelkontinentes ist immer eine Reise wert. Egal, ob man schon häufiger dort war oder nicht; es gibt immer bei einem Südamerika Urlaub wieder Neues zu bestaunen und so viel zu sehen, dass eine Reise alleine nicht reicht.
Sprachen
Natürlich ist englisch die Hauptsprache, doch wer meint, dass dies die einzige Sprache wäre, irrt gewaltig. Spanisch und portugiesisch sind in vielen Staaten sehr weit verbreitet und in manchen Gegenden sind sogar französisch oder niederländisch die am meisten benutzen Sprachen.
Die Staaten
Als beliebteste Reiseziele in Südamerika sind sicherlich Brasilien, Peru und Venezuela zu nennen, dicht gefolgt von Argentinien und Chile. Aber auch die anderen südamerikanischen Staaten wie Ecuador, die Falkland-Inseln, Kolumbien, Guayana sowie Französisch-Guayana, Paraguay, Südgeorgien und die südlichen Sandwichinseln, Suriname, Trinidad und Tobago, Bolivien und auch Uruguay sowie die Antarktis werden von Touristen immer wieder gern besucht.
Sehenswertes
Die Antarktis besieht man sich am Besten an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, von wo aus man auch Pinguin- und Albatroskolonien bestaunen und See-Elefanten beobachten kann. Im Dreiländereck Argentinien, Brasilien und Paraguay sollte man sich die riesigen Wasserfälle bei Iguaçu, welche stolze 72 m tief in den Río Paraná stürzen, nicht entgehen lassen. Auch die bizarr geformten Gebirge im Nordwesten Argentiniens haben ihren besonderen Reiz. In Brasilien laden die weltbekannten, dicht besiedelten Städte São Paulo und Rio de Janeiro zu einem Besuch ein. Chile wartet mit erstaunlich vielseitiger Vegetation von dicht bewaldet bis Wüste auf, während Ecuador mit den Galápagos-Inseln lockt. Die Kaieteur-Wasserfälle am Potaro-Fluss in Guyana sind fünfmal so hoch wie die Niagara-Fälle und allemal einen Besuch wert.
Das Klima
So vielseitig wie das Land selbst ist auch das Klima. Im Durchschnitt herrschen in Südamerika gemäßigte Temperaturen, allerdings finden sich auch tropische und arktische Klimazonen.
Vor Nordchile und Peru führt abgekühlte Luft zu einem stabilen Hochdruckgebiet, welches Niederschläge verhindert. So werden die Wüstenregionen an diesen Küsten immer größer. Südchile wird hauptsächlich von winterlichen Niederschlagsfronten aufgesucht. Gesamt Chile ist vor allem für den El Niño bekannt. Dabei reißen die südamerikanischen Kaltwasserströme ab und vor der Küste sammelt sich Warmwasser, was das stabile Hochdruckgebiet aufhebt. Als Folge kommt es zu heftigsten, orkanartigen Regengüssen. Patagonien ist hingegen vornehmlich von Trockenheit beherrscht. Über dem Amazonas scheinen sich im Gegensatz dazu alle Regenwolken versammelt zu haben und auch die inneren Tropen können fast dauerhaft mit Niederschlägen aufwarten. In den südamerikanischen Anden finden sich einige Gletscher, welche selbstverständlich auch die Antarktis zieren. Feuerland bildet klimatisch die Grenze zwischen polarer und gemäßigter Zone.
