Ein Urlaub auf den balearischen Inseln zählt heute zu den beliebtesten Reisemöglichkeiten in Europa. Die insgesamt fünf spanischen Inseln, darunter Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera und Cabrera zählen zu den touristischen Zentren in Europa und bestechen dabei sowohl durch ihre teils unberührten und einsamen Orte als auch durch ihre gut ausgebaute Infrastruktur für Touristen.
Nicht zuletzt wegen des durchgängig warmen Klimas auf den Balearen sind die Inseln im Mittelmeer außerordentlich beliebt. Bei 300 Sommertagen im Jahr und milden Wintern von selten weniger als 10 Grad sind warme Tage am Strand und laue Nächte beinahe durchgängig garantiert. Im Frühjahr mit Temperaturen um die 19 Grad eignen sich die oft felsigen Landstriche gut für Wanderungen und Radtouren, hingegen beginnt im Mai anhaltend bis Ende September die Hochsaison für alle Sonnenhungrigen. In dieser Zeit ist Regen bei Durchschnittstemperaturen von 30 Grad nahezu ausgeschlossen.
Auf landschaftlicher Ebene haben die Inseln für jeden Typ von Urlauber etwas zu bieten: Sowohl lange weiße Sandstrände am blauen Meer als auch einsame Naturstrände in versteckten Buchten. Das oft schwächer von Touristen frequentierte Hinterland eignet sich sehr gut für Tagesausflüge jeder Art. Oft lassen sich typische Dörfer mit ihrem ganz eigenen Flair entdecken. Zudem können Naturliebhaber auf allen Inseln Naturreservate oder geschützte Landstriche entdecken.
Zu den lohnenswerten Sehenswürdigkeiten gehörten außerdem auf Mallorca die Kathedrale La Seu in Palma, welche seit Baubeginn im Jahr 1230 eines der markantesten Baudenkmäler der größten Insel der Balearen ist. Als typische Touristenorte sind das von einer felsigen Landschaft umgebene Sollér mit seinem herrschaftlichen Stadtbild mitsamt seinem bekannten Jachthafen und der Ferienort El Arenal mit etwa 50.000 Betten als typischer Vertreter des Ballermanns zu nennen. Das östliche Ende der Insel bietet wunderbare Aussichtspunkte mit entlegenen Orten wie Cap Formentor. Auf Ibiza besticht die Hauptstadt Eivissa durch viele Museen, eine Kathedrale und eine insgesamt kulturell attraktive Stadt. Mit San Antonio gibt es auf der Insel jedoch auch einen typischen Touristenort mit Bars und Strand. Der Naturpark Albufera auf der insgesamt ruhigeren Insel Menorca als Rückzugsgebiet vieler Tierarten ist ein weiteres beliebtes Ziel von Wanderern, die eher die ruhigen Orte auf den Balearen suchen. Formentera und Cabrera bieten ebenfalls eher ein kulturelles Angebot mit verschlafenen Fischerdörfern und malerischen Häfen. Auf den Inseln sind darüber hinaus Wassersportarten und Tauchen möglich. Oft gibt es Kurse für bestimmte Aktionen vor Ort.
Gerade durch ihre Vielfalt im Angebot für verschiedene Interessen von Touristen heben sich die balearischen Insel von anderen typischen Urlaubszielen ab. Hier gibt es nicht nur Sommer, Strand und Party, sondern auch Erkundungsmöglichkeiten auf eigene Faust, viel Kultur und abgelegene Flecken.
